Blockflöte

Die Blockflöte gehört zu den Holzblasinstrumenten, genauer zu den Schnabelflöten. Der Name leitet sich vom Mundstück des Instrumentes ab, der – einem Schnabel ähnlich – eine enge Spalte hat, wo der Luftstrom (Atem) einfließt, auf das Labium (fensterartiger Ausschnitt) trifft und so die Luftsäule im Inneren der konischen Röhre in Schwingung versetzt.

Die Blockflöte kann aus verschiedenen Holzarten wie Birnbaum oder Ahorn hergestellt werden, was sich auf die Klangqualität des Instrumentes auswirkt. 7 Grifflöcher (mit Doppellöchern) auf der Vorderseite und eines auf der Rückseite bewirken durch Auf- und Abdecken die verschiedenen Tonhöhen.

In Europa ist die Blockflöte seit dem 11. Jahrhdt. bekannt, ihren Höhepunkt erreichte sie im Barock (1600-1750) (siehe wikipedia „Blockflöte“). Dennoch erfreut sie sich heute noch größter Beliebtheit und ist in der zeitgenössischen Musik als Effektinstrument sehr begehrt. Zur Familie der Blockflöte zählen Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassflöte dazu gibt es Sopranino und Kontrabassflöten.

Text: Regina Bieber