E-Gitarre

Die E-Gitarre gehört zur Instrumentenfamilie der Zupfinstrumente und der Elektrophone. Der Ton entsteht durch das Anschlagen der Saiten mit den Fingern oder einem Plektrum. Vom Tonabnehmer wird der Klang in ein elektrisches Signal und im Verstärker zu Schallwellen umgewandelt, die dann unser Ohr erreichen.

Abgesehen von den elektronischen Teilen und Bauteilen aus Metall bestehen die E-Gitarre hauptsächlich aus Holz. Dadurch wird jeder Gitarre ihr eigener Klangcharakter und Ansprache verliehen. Die Kombination unterschiedlicher Hölzer, wie zum Beispiel Erle, Esche, Linde, Pappel oder Mahagoni und die spezifische Bauform, formen den Klang einer E-Gitarre. Seit Entwicklung der E-Gitarre haben prägende Bauformen, wie z.B. durch Leo Fender (Telecaster/Stratocaster) oder Gibson (Les Paul) den Werdegang der E-Gitarre ebenso beeinflusst wie die Gitarristen selbst.

Gerade eben erleben wir eine Erneuerung der Fingerstyle Gitarre durch Musiker wie Andy Mckee, Jon Gomm, John Mayer etc.

Die E-Gitarre findet in nahezu allen Stilen der Popularmusik in Bands, als Solo- oder Duo-Instrument, in Ensemble oder Big Bands Verwendung.

Text: Alexandre Laloux