Posaune

Die Familie der Posaune

  • Piccolo-Posaune
  • Diskantposaune – Sopranposaune in B und C
  • Altposaune in F und Es
  • Tenorposaune in B
  • Bassposaune in F (Quartposaune) und Es (Quintposaune)
  • Kontrabassposaune (Oktavposaune) in B
  • Ventilposaune

Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument, das wegen seiner weitgehend zylindrischen Bohrung zu den engmensurierten Blechblasinstrumenten zählt.

Die Posaune besteht aus drei Teilen. Das Schallstück mit Stimmzug und möglichem Quartventil, dem oben und unten offenen Innenzug mit Mundrohr, Kesselmundstück und dem u-förmigen beweglichen Außen­zug. Der Zug ist das Merkmal, das die Posaune von allen anderen Blechblasinstrumenten unterschei­det und sie zum ältesten Blechblasinstrument mit chromatischem Tonumfang macht. Die Po­saunen entstanden in ihrer jetzigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete. Der schlanke Klang, die Beweglichkeit und die Möglichkeit permanent die Intonation zu korrigieren machten die Posaunen im 16. und 17. Jahrhundert zum idealen Begleiter chorischer Musik. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das bis heute gültige Zugsystem angebracht.

Text: Ewald Preinsperger